Wie ein Zweitgehirn-Setup abläuft — jeder Schritt, jeder Preis, ehrlich erklärt
Die meisten Angebote in diesem Bereich erklären dir, was du bekommst. Fast keines erklärt, wie es abläuft und wann Geld fließt. Genau das steht hier — vom ersten Klick bis zur Rechnung.
Was hier steht
- Das kostenlose Kennenlernen
- Dein persönlicher Bereich
- Die Beauftragung — was du bestätigst
- Deine Angaben: Formular oder frei erzählt
- Was ich dann tue
- Der Setup-Termin
- Danach machst du allein weiter
- Der zweite Termin — wenn du ihn willst
- Rechnung, Preis, Zahlungsziel
- Rücktritt, Datenschutz, was wenn es doch nichts ist
- Was danach passiert — und was nicht
1. Das kostenlose Kennenlernen
Es beginnt mit dem Formular auf der Startseite. Das dauert eine Minute und kostet dich nichts außer deiner E-Mail-Adresse. Ich melde mich meist innerhalb eines Tages mit zwei, drei Terminvorschlägen.
Das Gespräch dauert etwa 25 Minuten und läuft per Videocall, in Wien auch gern persönlich. Es hat drei Teile:
Ich erkläre, wie so ein System überhaupt funktioniert. Nicht technisch — sondern was der Unterschied ist zwischen „ich frage eine KI etwas" und „ein System erledigt einen Arbeitsablauf für mich". Das ist der Punkt, an dem es bei den meisten klickt.
Ich zeige dir mein eigenes Zweitgehirn. An einem echten Ablauf, nicht an einem Beispiel aus der Werbung. Du siehst, wie es aussieht, wenn ich etwas hineingebe und was herauskommt. Das ist der einzige Weg, dieses Angebot vorstellbar zu machen.
Wir schauen, wo du stehst. Was frisst deine Zeit, was machst du jede Woche mehrfach, wie sicher fühlst du dich mit digitalen Werkzeugen. Daraus ergibt sich, ob ein Setup dir wirklich etwas bringt.
Und wenn es nicht passt
Dann sage ich das. Es gibt Fälle, in denen ich abrate — etwa wenn jemand erwartet, ein fertiges System zu bekommen, in das er nichts hineingeben muss. So funktioniert das nicht, und ich verkaufe niemandem etwas, das ihn danach frustriert. Ein ehrliches Nein kostet mich 25 Minuten. Ein unehrliches Ja kostet uns beide mehr.
2. Dein persönlicher Bereich
Wenn wir uns einig sind, lege ich dir noch am selben Tag einen Zugang an. Du bekommst eine E-Mail von mir mit einem Link, setzt dir ein Passwort und bist drin.
Der Bereich ist eine geschützte Seite auf zweitgehirn.at, die nur du siehst. Er begleitet dich durch das ganze Setup und bleibt dir auch danach erhalten. Was du dort findest:
| Bereich | Wozu |
|---|---|
| Fortschritt | Eine Grafik, die zeigt, wo im Ablauf du gerade stehst — von den Angaben über den Bau bis zum letzten Termin. Kein Prozentbalken, sondern ein Satz, was als Nächstes dran ist. |
| Deine Angaben | Das Formular, in dem du beschreibst, wie du arbeitest. Du kannst jederzeit aufhören und später weitermachen — und auch nachträglich noch etwas ändern oder ergänzen. |
| Deine Dateien | Sobald ich gebaut habe, liegen hier dein Plugin, dein Ordner und deine persönliche Anleitung zum Herunterladen. |
| Programme | Direkte Links zu dem, was du installieren musst. Du kannst das schon vorher tun, musst aber nicht — einrichten machen wir gemeinsam. |
Solange ich baue, siehst du das auch: Dann steht dort „Ich baue gerade dein Zweitgehirn" mit dem Datum, an dem deine Angaben angekommen sind. Damit du nicht tagelang rätselst, ob etwas passiert.
Warum überhaupt ein eigener Bereich
Weil der Alternativweg schlechter ist. Ein Formular in einer E-Mail geht verloren, ein Dateianhang landet im Spam, und niemand weiß, was der aktuelle Stand ist. Deine Angaben liegen an einem Ort, du kommst jederzeit heran, und ich sehe dieselbe Fassung wie du.
3. Die Beauftragung — was du bestätigst
Beim ersten Öffnen bestätigst du einmal die Beauftragung. Das dauert eine Minute und hat einen nüchternen Grund: Damit ich dir eine ordentliche Rechnung schreiben kann, brauche ich Namen und Anschrift — und damit wir beide dasselbe vor Augen haben, steht dort schwarz auf weiß, was du bekommst und was es kostet.
Du trägst ein: Name, auf den die Rechnung lauten soll, Anschrift, Land, auf Wunsch Firma und UID-Nummer. Dann kreuzt du an, ob du privat beziehungsweise als Angestellte*r beauftragst oder für eine selbstständige Tätigkeit — das entscheidet, ob dir das gesetzliche Rücktrittsrecht zusteht.
Das ist kein Kleingedrucktes-Formular. Es ist eine Seite, auf der alles steht, was vereinbart ist: Leistung, Preis, keine Umsatzsteuer, Rechnung nach dem ersten Termin, 14 Tage Zahlungsziel. Den bestätigten Wortlaut kannst du dort jederzeit nachlesen.
4. Deine Angaben: Formular oder frei erzählt
Jetzt kommt der Teil, den nur du machen kannst — und der über die Qualität des Ergebnisses entscheidet. Er dauert etwa 15 Minuten.
Zuerst sechs Pflichtangaben: wie das System heißen soll, wie der Ordner auf deinem Rechner heißen soll, wann du üblicherweise arbeitest, ob es dich duzen oder siezen soll, welchen Claude-Zugang du hast und womit du heute arbeitest. Zwei Minuten. Ohne diese sechs kann ich nicht bauen, und niemand erzählt sie von sich aus.
Danach hast du die Wahl:
Weg A: das Formular
Acht kurze Abschnitte mit echten Beispielen in jedem Feld. Worum es geht, wie du klingst, woran du gebunden bist, welche Bereiche deines Lebens sich nicht vermischen dürfen, was auf keinen Fall in einem Ordner stehen darf, womit du arbeitest, was automatisch laufen soll, welche Abläufe du immer wieder machst.
Es speichert alle paar Sekunden von selbst. Du kannst mittendrin aufhören und Tage später weitermachen.
Weg B: frei erzählen
Ein großes Feld, ein paar Leitfragen daneben, und du schreibst einfach. Kein Aufbau, keine Reihenfolge.
Das ist ausdrücklich kein Notbehelf. Der erste Kunde, für den ich gebaut habe, hat frei geschrieben — und was dabei herauskam, war reichhaltiger als jedes ausgefüllte Formular. Eigene Worte, und Zusammenhänge, nach denen niemand gefragt hätte. Der einzige Preis ist, dass ich danach zuordnen muss.
Die eine Frage, die den Unterschied macht
Im Formular steht bei den Arbeitsabläufen: „Woran merkst du, dass das Ergebnis gut geworden ist?" Diese Frage wird am häufigsten übersprungen und ist die wichtigste. Ohne sie entsteht ein System, das irgendetwas produziert. Mit ihr eines, das deinen Maßstab kennt.
Fällt dir später noch etwas ein, gehst du einfach zurück und trägst es nach. Ich sehe immer die neueste Fassung — und sehe auch, dass etwas dazugekommen ist.
5. Was ich dann tue
Aus deinen Angaben baue ich dein System. Das dauert je nach Umfang einen halben bis einen ganzen Arbeitstag und passiert komplett ohne dich. Was dabei entsteht:
- Ein Plugin mit deinen Abläufen — für jeden wiederkehrenden Arbeitsvorgang, den du beschrieben hast, ein eigenes Werkzeug, das auf deine Worte reagiert.
- Ein Ordner für deinen Rechner, mit Struktur, Hausordnung und den Regeln, die dein System einhält. Der gehört dir und wird nie überschrieben.
- Eine Anleitung als PDF, geschrieben für dich, nicht für Technikerinnen — mit genau den Beispielen aus deinem Alltag.
Ziel dabei ist, dass am Setup-Termin nichts mehr erklärt werden muss, was ich vorher erledigen konnte. Du sollst tippen und es soll funktionieren, nicht umgekehrt.
6. Der Setup-Termin
90 Minuten, an deinem PC. Per Videocall mit geteiltem Bildschirm, in Wien auch persönlich. Du tippst, ich führe — das ist wichtig, denn was man selbst gemacht hat, kann man danach wiederholen.
Wir installieren die Programme, richten deinen Ordner ein, spielen dein Plugin auf und probieren gleich den ersten deiner Abläufe aus. Am Ende des Termins läuft dein Zweitgehirn auf deinem Rechner und du hast damit gearbeitet.
Wenn du mit sensiblen Daten arbeitest — Patient*innen, Mandant*innen, Personaldaten —, klären wir die Einstellungen dazu in diesem Termin und halten fest, was eingestellt wurde. Das ist später dein Beleg.
7. Danach machst du allein weiter
Ab hier brauchst du mich nicht mehr, um weiterzukommen. Du richtest den Rest selbst fertig ein, arbeitest im Alltag damit und sparst dabei die ersten echten Stunden. Und du erweiterst dein Zweitgehirn selbst — neue Abläufe, neue Regeln, alles, was dir beim Arbeiten einfällt.
Du bekommst dafür ein Übungsblatt mit etwa zwei Stunden Aufgaben. Wie schnell du es durchgehst, entscheidest du. Zwei Wochen sind ein guter Richtwert — nicht am Stück, sondern verteilt, weil man ein Werkzeug nicht an einem Nachmittag lernt, sondern indem man es ein paar Mal im echten Alltag benutzt.
Dabei fällt dir auf, was fehlt und was anders sein müsste. Genau das ist der Zweck. Schreib es auf — es ist der Stoff für den zweiten Termin, falls du ihn willst.
8. Der zweite Termin — wenn du ihn willst
Noch einmal 90 Minuten. Wir sammeln auf, was in den zwei Wochen offen geblieben ist, schärfen nach, wo dein System danebenlag, und bauen gemeinsam einen weiteren Ablauf — diesmal machst du das Meiste selbst, damit du es danach allein kannst.
Manche brauchen diesen Termin nicht. Wenn alles läuft, sag mir einfach Bescheid. Am Preis ändert das nichts, und ich dränge dir keinen Termin auf, den du nicht brauchst.
9. Rechnung, Preis, Zahlungsziel
Der Preis ist ein Fixpreis: 350 € für alles. Kennenlernen, Bau, beide Termine, Anleitung, dein persönlicher Bereich.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Wann? | Die Rechnung kommt nach dem ersten Setup-Termin per E-Mail. Keine Vorkasse, keine Anzahlung. |
| Zahlungsziel | 14 Tage ab Rechnungsdatum, per Überweisung. |
| Umsatzsteuer | Keine. Ich bin Kleinunternehmer*in nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Das gilt auch für Rechnungen nach Deutschland und in die Schweiz. |
| Nachträgliche Kosten | Keine. Kein Abo, keine Wartung, keine Lizenz. |
| Laufende Kosten woanders | Du brauchst einen Claude-Zugang. Der läuft direkt bei Anthropic und hängt vom Tarif ab, den du wählst. Welcher zu dir passt, klären wir im Kennenlernen — es kann auch der kostenlose sein. |
Dass die Rechnung erst nach dem ersten Termin kommt, ist eine bewusste Entscheidung. Zu diesem Zeitpunkt hast du gesehen, dass es funktioniert, und mit deinem eigenen System gearbeitet. Vorher zu kassieren wäre bequemer für mich und schlechter für dich.
10. Rücktritt, Datenschutz, und was ist, wenn es doch nichts ist
Rücktrittsrecht
Wenn du als Privatperson oder als Angestellte*r beauftragst, hast du 14 Tage Rücktrittsrecht — in Österreich nach dem FAGG, in Deutschland als Widerruf nach den §§ 355 ff. BGB. Die vollständige Belehrung steht bei der Beauftragung, aufklappbar, samt Musterformular.
Weil ich sofort mit dem Bau anfange und nicht 14 Tage warte, bestätigst du dort, dass du das ausdrücklich so willst. Das ist gesetzlich vorgeschrieben, nicht mein Einfall.
Deine Daten
Dein Bereich läuft über einen Dienstleister mit Serverstandort Frankfurt am Main. Gespeichert werden dein Name, deine E-Mail-Adresse, deine Rechnungsdaten, deine Formularantworten und die Dateien, die ich für dich bereitstelle.
Das Formular fragt bewusst keine Daten dritter Personen ab. Wenn es um vertrauliche Inhalte geht, wird nach der Art der Angaben gefragt, nie nach den Angaben selbst. Namen, Aktenzeichen oder Fallnummern gehören dort nicht hinein — und das steht auch so im Formular.
Das fertige System läuft auf deinem Rechner, nicht bei mir. Ich habe danach keinen Zugriff auf das, womit du arbeitest.
Wenn es doch nichts für dich ist
Sag es mir. Solange ich noch nicht gebaut habe, ist das ein Satz per E-Mail und die Sache ist erledigt. Mir liegt nichts daran, dass jemand ein System bezahlt und es dann nicht benutzt.
11. Was danach passiert — und was nicht
Nach dem letzten Termin gehört dir alles: der Ordner, das Plugin, die Anleitung. Alles liegt als offene Textdatei auf deinem Rechner, nicht in einem fremden Konto — du kannst es ändern, erweitern und weiterentwickeln, ohne mich zu fragen. Dein Bereich bleibt offen, damit du deine Dateien jederzeit wieder herunterladen kannst.
Was nicht passiert: kein Abo, keine Erinnerungsmails, keine Upsells. Mein Ziel ist ausdrücklich, dass du mich danach nicht mehr brauchst. Wenn du in einem halben Jahr etwas dazubauen willst, schreib mir — dann reden wir über genau das, nicht über ein Paket.
Klingt nach dir?
Das Kennenlernen kostet nichts und dauert 25 Minuten. Du siehst ein echtes System in Aktion und bekommst am Ende eine ehrliche Einschätzung — auch wenn die lautet, dass es sich für dich nicht lohnt.
Unverbindlich anfragen →
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